USA – Part 8 – The End

Florida ist allgemein bekannt als “The Sunshine State”. Wir hatten mehr Regen als bisher auf unserer Reise. Es gab bis jetzt fast keinen Tag in Florida an dem es nicht geregnet hat.
Für den 22 Juni war eigentlich geplant, dass wir in Orlando einen Wasserpark besuchen. Da jedoch das Wetter nicht sehr berauschend aussah und der Eintritt 50 USD gekostet hätte, haben wir uns für ein Alternativprogramm entschieden und gingen für 1$ pro Person ins Kino. Am Abend fuhren wir ins grösste Hard Rock Café der Welt zum Abendessen. Am nächsten Tag fuhren wir nach Osten zum Kennedy Space Center. Es war eigentlich eine Raketenstart geplant. Wir hatten bereits unsere Plätze auf der Zuschauertribüne eingenommen als der Start wegen technischen Problemen auf den nächsten Tag verschoben wurde. Wir waren schon mit Anja, Yves Kindermädchen, in Boca Raton etwas nördlich von Miami, verabredet. Somit konnten wir nicht auf den nächsten Start warten. Es hätte sowieso nichts gebracht da der Start nochmals verschoben wurde. Wir wurden zum Abendessen eingeladen und konnten auch gleich in Anjas Wohnung übernachten.
Am 25.07 fuhren wir nach Miami Beach. Wir mussten unser Auto wieder zurück geben. Insgesamt haben wir 7700 km mit dem Auto zurückgelegt. Am Nachmittag sind wir durch Miami Beach spaziert. In der prallen Sonne bei brütender Hitze.

Am letzten Tag machten wir noch einen Ausflug in den Everglades National Park. Wir konnten einen Blick auf Alligatoren werfen die sich im hohen Gras verkrochen hatten. Morgen geht es mit dem Flugzeug wieder zurück nach Boston und von dort aus auf dem direkten Weg nach Zürich.

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USA – Part 7 – Gemütlich

Nach unserem doch eher strengen Programm die letzten paar Wochen brauchten wir erstmal ein wenig Ruhe und Entspannung. Nach Atlanta fuhren wir weiter in Richtung Süden, durch Alabama und schliesslich in der Westen von Florida. Dort machten wir halt in Destin, einem kleinen Ferienort mit sehr schönen Stränden, um einfach mal zwei Tage auf der faulen Haut zu liegen. Was wir umgehend bereuten, denn trotz Sonnencreme holten wir uns einen Sonnenbrand. Darauf verbrachten wir den nachfolgenden Tag im Hotelzimmer mit Amerikanischem TV und Internet.

Die nächste Station war die Pensacola Naval Air Station und damit wieder ein Museum voller Flugzeuge. Nach einer sehr interessanten Führung durch das Museum fuhren wir wieder zurück Richtung Osten. Ziel war das 1440 km entfernte Key West. Zu weit entfernt um die Distanz am selben Tag noch zu schaffen. Deshalb übernachteten wir in Tampa und fuhren am nächsten Morgen weiter.
Bis nach Key West ist es ein langen Weg. Insbesondere über die vielen Brücken und Inseln braucht man mehr Zeit als man denkt.
Unser Hotel in Key West hatte eine voll ausgestattete Küche. Diese Gelegenheit habe ich genutzt um ein Rahmgeschnetzelten mit Poulet und Teigwaren zu kochen. Ansonsten haben wir nicht viel gemacht. Wieder ein wenig am Strand herumliegen, dieses mal im Schatten, und am Abend ein paar Bierchen trinken. Ab Abend gab es ein Gewitter mit sehr heftigen Regen fällen, inklusive eines Stromausfalls. Egal, das Bier fliesst auch ohne Strom. Am Montag ging es wieder 620 km zurück nach Orlando.

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USA – Part 6 – On the way south

Georgia Aquarium AtlantaDie nächste Station auf unserer Reise war Norfolk wo die Atlantikflotte der US-Marine stationiert ist. Wir habe eine kleine Hafenrundfahrt gebucht um die ganzen Kriegsschiffe und Flugzeugträger zu besichtigen. Am Abend fuhren wir weiter nach Elizabeth City. In der Nacht gewitterte es sehr heftig, jedoch war am nächsten Morgen die Sonne wieder da und wir fuhren weiter nach Cape Hatteras, eine Landspitze die weit in der Atlantik hinausragt. Da wir über 2 Stunden auf unsere Fähre warten mussten, hatten wir nicht wirklich zeit uns das ganze genauer anzusehen. Die Nacht verbrachten wir in New Bern. Eine Stadt, die 1710 von Schweizer Einwanderern gegründet wurde. Bis auf den Namen und die Flagge, erinnert aber nichts mehr an die Schweiz. Bekannt ist die Stadt vor allem, da dort 1898 von einem Apotheker Pepsi Cola erfunden wurde. Da wir aber lieber Coca Cola trinken fuhren wir weiter nach Atlanta in Georgia. Dort besuchten wir Rita, eine Geschäftskollegin von Yves die im September 2013 in die Schweiz kam. Rita war für die 3 Tage in Atlanta unsere Reiseführerin. Am Samstag gingen wir zum Stone Mountain Park in dem auch unser Hotel lag. Das ist ein Park in dem ein Riesiger Granitfels liegt und von dessen Gipfel man eine schöne Aussicht auf Downtown Atlanta hat. Am Abend gab es eine Lasershow die an die Felsen projiziert wurde. Die Lasershow war das bisher mit Abstand patriotischste was wir bisher erlebt haben. Sehr amüsant war auch, dass sie es so dargestellt haben, als wäre der Amerikanische Bürgerkrieg nur dank der Kapitulation Robert E Lee’s beendet worden.

Am Sonntag besuchten wir das Georgia Aquarium. Es ist eines der grössten Aquarien der Welt und bietet eine viel Zahl an grossen Meerestieren wie Wahlhaie und Manta rochen. Am Abend besuchten wir etwas typisch amerikanisches. Ein Kino Restaurant. Anstatt dass man sich vor dem Film eine Tüte Popcorn holt, wird einem während des Films diverse Gerichte wie Burger, Rippchen oder Salate, serviert.
Am Montag fuhren wir in der Six Flags Over Georgia Vergnügungspark. Six Flags ist eine vor allem in der USA operierende Vergnügungsparkkette die ihren Schwerpunkt auf Achterbahnen gelegt hat. Je wilder desto besser. Leider wurden genau die Attraktionen die wir noch nicht besucht hatten am späteren Nachmittag wegen “schlechtem Wetter” geschlossen. Es war in der Ferne eine kleine Schwarze Wolke zu sehen. Unserer Meinung nach etwas zu über vorsichtig.

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USA – Part 5 – O! say can you see…

Wir sind in Washington DC angekommen. Wo wir zum ersten mal in den zwei Wochen die wir jetzt schon hier sind Regen gesehen haben. Die erhoffte Abkühlung blieb jedoch aus. Es wurde nur noch “tüppiger”.

Am nächsten Tag war die Sonne wieder da. Perfekt für den Independence Day. Die Parade war… Amerikanisch. Ein paar Soldaten, ein paar schöne Amerikanische Autos und sehr viele Marching Bands. Auf der National Mall gab es vor allem seltsame Leute die einen von ihrem Glauben überzeugen wollen. Wenigstens war de Feuerwerk am Abend schön, obwohl ich mehr erwartet hätte.

Die nächsten Tage in DC besichtigten wir die Stadt mit ihren Regierungsgebäude, die Monumente, der Arlington Nationalfriedhof und das Smithsonian Air and Space Museum.
Die Regierungsgebäude sind sehr pompös und stark an den Baustil des Römischen Imperiums angelehnt. Als Thomas Jefferson 1780 das Virginia State Capitol entwarf, befand er sich gerade in Frankreich. Inspiriert von den Römischen Ruinen wollte er das State Capitol in Richmond Virginia einem Römischen Tempel nachempfinden. Beeindruckt von dieser Bauweise entschloss man sich die Hauptstadt in einem ähnlichen Baustil zu entwerfen.
Der Nationalfriedhof in Arlington ist der zweitgrösste Friedhof in den vereinigten Staaten. Jedes Mitglied der US Armee hat das Recht hier begraben zu werden. Das ganze Areal umfasst c.a. 2.5 Quadratkilometer. Jährlich finden hier c.a. 5400 Beerdigungen statt.

Am 07.07 fuhren wir weiter in Richtung Süden zum Shenandoah National Park in Virginia. 175 km Strasse durch eine wunderschöne Wald und Hügellandschaft.
Wir haben in Charlottesville südlich des Nationalparks übernachtet. Ich musste dringend meine Kleider Waschen da ich nur für 2 Wochen Kleidung mitgenommen hatte. Ich musste im Waschsalon feststellen, dass anscheinend nicht überall in der USA Englisch gesprochen wird. Unser Motel lag in einem Hispanischen Viertel der Stadt und als ich im Waschsalon ankam konnte mir die Besitzerin nur in einem gebrochenen Englisch erklären wie die Maschinen zu bedienen sind. Am 09.07 fuhren wir nach Richmond VA. Wir besichtigten das schon oben erwähnte State Capitol das von 1861 bis 1865 das Capitol der Konföderierten Staaten von Amerika war. Unser Tourguide konnte die ganzen Informationen sehr spannend vermitteln und das machte die ganze Führung durch das Gebäude zu einem interessanten Erlebnis.

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USA – Part 4 – Pennsylvania & Atlantic City

Wir haben New York hinter uns. Zum Abschluss mit dem Auto mitten durch Manhattan zu fahren war ein interessantes Erlebnis. Unsere Nächste Station war Gettysburg in Pennsylvania. Dort fand vor 151 Jahren eine der wichtigsten Schlachten im Amerikanischen Bürgerkrieg statt. Wir haben das sehr weitläufige Schlachtfeld auf die Amerikanischste weise erkundet. Mit dem Auto. Anstatt eines einzigen grossen Denkmals, finden sich über das ganze Schlachtfeld verteilt kleine Gedenksteine die der jeweiligen Truppen gewidmet ist die in diesen Teil der Schlachtfelds gekämpft haben.

Am darauf folgenden Tag fuhren wir weiter nach Philadelphia. Eigentlich wollten wir die Independence Hall besichtigen. Jedoch war uns das Fussballspiel Schweiz gegen Argentinien wichtiger. Also haben wir die Gebäude nur von aussen besichtigt mit Ausnahme der Congress Hall in der zwischen 1790 und 1800 der Kongress tagte bis das Kapitol in Washington DC fertiggestellt wurde.

Am zweiten Juli war Yves 30. Geburtstag. Also fuhren wir nach Atlantic City dem Las Vegas der Ostküste. Jedoch sieht man sehr viele Spielsüchtige und Berufsspieler. Alte Grossmütter die ihre Rente an einarmigen Banditen verzocken, und komische Gestalten die einen am Black Jack Tisch anschnauzten wenn man nicht genau so spielt wie es in ihrem Statistikbuch steht. Abgesehen vor den beiden Idioten an unserem Tisch hatten wir jedoch einen recht amüsanten Tag.

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USA – Part 3 – I feel tiny

Wir sind sehr gut nach New York gekommen. Nach wenig Stau konnten wir in unser Hotel im Stadtteil Queens einchecken und das Auto in der Tiefgarage parken. Viel Zeit zum entspannen blieb nicht. Das WM Spiel Schweiz gegen Honduras war im Begriff zu beginnen. Also schnell an der Hotelrezeption nach einer Bar gefragt in der wir das Spiel sehen konnten und los ging es.

Am nächsten Tag ging es los in Richtung Downtown und dem 9/11 Memorial. In den U-Bahn Stationen ist es sehr heiss, während die Züge auf 18 Grad Celsius gekühlt sind. Wenn man das erste mal aus der U-Bahn kommt, fühlt man sich ziemlich klein zwischen den hohen Gebäude. Die Grösse von Manhattan kann man erst nach ein paar Tagen richtig erfassen. Die ganze Stadt ist einfach nur gigantisch. Wir konnten um 11:00 auf die Fähre nach Liberty Island um die Freiheitsstatue zu besichtigen. Danach ging es weiter durch Downtown, entlang der Wallstreet bis zur Trinity Church und schlussendlich mit der U-Bahn nach Brooklyn um über die imposante Brooklyn Bridge zurück nach Manhattan zu laufen. Am Abend trafen wir Nadine, Yves’s Cousine, und ihr Freund Kurt zum Abendessen am Times Square.

Am Freitag stand das Rockefeller Center auf dem Programm. Die meisten Touristen gehen aufs Empire State Building. Aber das Rockefeller Center bietet einen genau so guten Ausblick auf die Stadt und als Exklusivbonus, das Empire State Building in der Skyline.
Am Nachmittag gingen wir auf die USS Intrepit. Ein Flugzeugträger aus dem zweiten Weltkrieg der heute als Museumsschiff öffentlich zugänglich ist.

Am letzten Tag stand noch der Central Park offen. Nach einem ausgiebigen Spaziergang durch den Park ging es nach Little Italy. Dort findet man sogar richtigen Kaffee und nicht wie hier üblich das heisse braune Wasser. Morgen fahren wir ins 340 km entfernte Gettysburg in Pennsylvania. Und am Montag dann weiter nach Philadelphia.

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USA – Part 2 – Von Eliteschulen und Panzer

Wir haben unser Mietwagen abgeholt. Da der midsize SUV nicht mehr verfügbar war, haben wir ein Jeep grand cherokee bekommen. Oder besser gesagt ein Panzer. Aber ein Panzer mit allen möglichen Extras. Damit fährt es sich komfortabel und mit hohem Verbrauch.

Unser erstes Ziel war Newport in Rhode Island. Dort machten wir halt um Häuser zu besichtigen die sich der normal verdienende Bürger niemals leisten können wird. Danach ging es weiter nach New London wo wir in einem einfachen Motel übernachteten.
Am 26.06 ging es am morgen früh los nach New Haven um die zweite Eliteuni der USA zu besichtigen. Yale. Viel zeit hatten wir nicht, da wir wieder zurück nach New London mussten um die Fähre nach Long island zu erwischen. Nach einer 1.5 Stündigen überfahrt erreichten wir Orient Point und fuhren weiter in Richtung New York.
Dort werden wir die nächsten Tage bleiben. Das Auto in der Hoteltiefgarage geparkt.

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USA – Part 1 – Boston

Obama on LionNachdem ich nicht über die Reise durch Panama und Mexico geschrieben habe, hab ich mir vorgenommen während meiner Fünfwöchigen USA Reise etwas fleissiger zu sein.

Am 20.06.2014 flogen wir von Zürich nach Boston. Der Flug hätte etwas bequemer sein können. Quengelnde Kinder und schnarchende Passagiere. Nach der Landung mussten wir erst mal 20 Minuten auf der Rollfeld warten bis das Dock frei wurde. Danach nochmals etwa 10 Minuten im Flugzeug da die Immigration Hall voller Leute war. Schlussendlich standen wir eineinhalb Stunden in der Schlange vor dem Immigration Office. Um 22:00 konnten wir endlich ins Hotel einchecken.

Am 21.06.2014 mussten wir uns erst mal in Boston zurecht finden. Anscheinend ist unser Hotel doch etwas weiter vom Stadtzentrum entfernt als angenommen. C.a eine Stunde zu Fuss. Das sah auf der Karte kürzer aus. Nach einer Hafentour per Boot, besichtigten wir die USS Constitution, eine alte Fregatte die 1797 in dienst gestellt wurde. Sie ist noch heute noch ein Schiff der US-Navy und könnte jederzeit wieder zu einem Gefecht auslaufen.
Die US-Amerikaner sind ein sehr hilfsbereites Volk. Jedoch können sie Schweden und die Schweiz nicht auseinander halten. Und wir vermissen das Metrische System schon jetzt.
Boston besitzt als eine der wenigen US Städte eine Altstadt. Viele Hauser gehen auf das späte 19 und Anfang 20 Jahrhundert zurück. Historisch dürfte Boston wohl die interessanteste Stadt sein da in anderen Städten wie New York die alter Gebäude oft abgerissen werden.

Morgen können wir endlich unser Mietauto abholen. Vor uns liegen c.a. 2500 Meilen (4000km) von Boston bis nach Miami. Erstmal geht es in Richtung Rhode Island und Connecticut. Und dann über Long Island nach New York.

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Kerbal Space Programm – Review

KSP_LogoKerbal Space Program (KSP) ist das Spiel, dass ich mir mit 10 Jahren schon gewünscht hätte. Man baut aus vorgefertigten Teilen wie Triebwerke, Raumkapseln und Treibstofftranks eine Rakete zusammen, um diese dann zu Starten und in einen Orbit, zum Mond oder zu den anderen Planeten des Sonnensystems zu fliegen. Dabei kommt das ganze der Realität schon sehr nahe. Um nur kleine Erfolge zu erreichen, muss man sich erstmals durch diverse Tutorials durcharbeiten und man lernt schnell was eine Apoapsis, Periapsis oder eine Hohmannbahn ist. Hat man jedoch einmal die wichtigsten Dinge Kapiert, bietet KSP fast unbegrenzte Möglichkeiten was Weltraumflüge anbelangt.
Landung auf dem Mond mit blick zurück auf den Heimatplaneten.

Das Spiel befindet sich noch in Entwicklung und wird laufend verbessert. Zudem hat sich eine grosse Modding-Scene um das Spiel entwickelt. Diverse Mods bieten von zusätzlichen Raketenteilen bis zu Autopiloten die ganze Flugmanöver automatisch ausführen.

Der Mapmodus ermöglicht es Manöver-punkte zu erstellen um seinen Flug besser zu planen.

Im Spiel ist ein fiktives Sonnensystem mit 7 Planeten und insgesamt 9 Monden implementiert. Dabei gibt es ein paar Gemeinsamkeiten zu unserem Sonnensystem. Der vierte Planet im System Duna, erinnert sehr stark an den Mars. Der Gasriese Jool erinnert mit seinen fünf Monden sehr stark an den Jupiter. Und der Dritte Planet Kerbin, der zugleich Ausgangspunkt aller Missionen ist, sieht der Erde ähnlich.

In der Umlaufbahn um Kerbin mit Sonnenfinsternis im Hintergrund.

Schon bei Bau der Rakete muss man sehr viel beachten. Von der Treibstoffmenge bis zum Antrieb, muss alles aufgehen damit man nicht plötzlich ohne Treibstoff in einer Umlaufbahn festsitzt, oder einem die Rakete nicht schon auf der Startrampe um die Ohren fliegt.

Auf dem Mond Laythe. Im Hintergrund die Sonne und Jool. Seit der Version v.20 kann man seine Flagge auf andere Planeten platzieren.

KSP ist ein Spiel, das für wenig Geld, sehr grossen und lang anhaltenden Spielspass bietet sofern man sich für das Thema Raumfahrt interessiert und nicht gleich nach den ersten Misserfolgen aufgibt..

Offizielle Seite: https://kerbalspaceprogram.com/
Steam Seite: http://store.steampowered.com/app/220200/
KSP-Wiki: http://wiki.kerbalspaceprogram.com/

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PHP / SQL Projekt: Wichtel Web App

Wichtel Web AppIn meiner Familie Wichteln wir schon seit einigen Jahren. Anstatt, dass jeder jedem ein Geschenk macht, wird am Heiligabend ausgelost wer wem nächstes Jahr ein Geschenk macht. Heisst jeder bekommt ein Geschenk, und jeder gibt ein Geschenk. Das interessante dabei, man weiss nicht vom wem man sein Geschenk bekommt.
Bis jetzt haben wir die Zuteilung per Auslosung gelöst. Problem dabei war, ein paar haben sich nicht notiert wen sie gezogen haben und haben es wieder vergessen. Deshalb habe ich ein kleines Programm in php geschrieben, dass jeder Person einen Wichtel per Zufallsprinzip zuweist, die Ergebnisse in eine SQL Datenbank speichert und danach die Personen per E-mail informiert, welche Person ihnen zugeteilt wurde.

Der Zuweisungsalgorithmus
Der Algorithmus für die Zuweisung hat 3 Regeln.
1. Eine Person darf nicht sich selbst zugewiesen sein
2. Eine Person darf nicht doppelt zugewiesen werden
3. Einer Person darf nicht die gleiche Person wie beim letzten Durchgang zugewiesen werden.
Sobald ein Fehler registriert wird, setzt er die “zähl” Variable um 1 zurück um die aktuelle Position nochmals zu bearbeiten und eine neue Zufallszahl zu generieren.
Tritt allerdings der Fall ein, dass für die letzte Position nur noch die zahl “10″ vergeben werden kann, gerät das Programm in eine Schleife aus der es nicht mehr herauskommt. Deshalb gibt es einen Errorcounter. Sobald dieser 100 erreicht, stimmt vermutlich etwas nicht, das ganze Programm wird zurückgesetzt und automatisch neu gestartet.
Im Normalfall hat das Programm nach 30 bis 40 Durchläufen jeder Person einen Wichtel zugewiesen.

SQL Anbindung und Weboberfläche
Die generierten Daten werden jetzt in eine SQL Tabelle geschrieben. Hier sind nebst ID mit der eine Person eindeutig identifiziert werden kann auch Mail Adresse und Name der Person gespeichert. Nun wird eine E-mail Nachricht mit dem Namen des Wichtels erstellt und diese an die in der Datenbank hinterlegte Mail Adresse gesendet.
Für den Fall, das sich jemand nicht erinnert wem er ein Geschenk machen muss, und die Mail ebenfalls gelöscht hat, gibt es eine einfache Weboberfläche. Diese ist mit .htaccess passwortgeschützt und enthält lediglich eine dynamisch erstellte Dropdown Liste mit sämtlichen Namen die in der Datenbank eingetragen sind und einen Button “Mail versenden”. Hier kann man nun seinen Namen aussuchen und auf den Button klicken. Das Programm erstellt nun nochmals eine E-mail und sendet diese dem User zu.

Auf der Testumgebung funktioniert das Programm einwandfrei. Wie es sich in der Praxis verhält wird sich in c.a. einem Monat zeigen.
Eine Idee für eine Erweiterung wäre, dass man über die Weboberfläche Geschenkideen für sich selbst eintragen kann um es seinem Wichtel etwas leichter zu machen.

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Wichtel Web App

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