Neuseeland: Fahren auf der falschen Seite.

22. Februar 2010

Ich habe meinen ersten Aufslug gut überstanden. Am Wochenende haben ein paar Kollegen und ich ein Auto gemietet und sind in der Süden gefahren. Besser gesagt nach Rotorua und Taupo. Rotorua ist dafür bekannt, eine Vulkanisch sehr aktive Region zu sein. In der nähe der Stadt gibt es diverse Termalquellen und Geysire. Dies hat leider auch einen Nachteil. Wer schon einmal in einem Termalbad in der Schwefelhöhle war weiss wie es dort stinkt. Je nach Windrichtung stinkt es in Rotorua etwa 10 mal so schlimm. Taupo liegt am grössten See von Neuseeland. Wir haben uns am Morgen etwas im See abgekühlt und am Nachmittag eine Bootsrundfahrt auf dem See gemacht.

Auf der Linken Strassenseite zu fahren ist erst recht verwirrend. Jedoch hat mein Kollege aus Brasilien schnell begriffen wie man sich am besten durch den Verkehr kämpft und uns sicher ans Ziel gebracht. Lediglich ein mal haben wir unfreiwillig Geisterfahrer gespielt. Die Landschaft ist einfach nur Atemberaubend. Grüne Hügel und Nadelwälder dominieren das Landschaftsbild. Man sieht sehr viele Kühe und Schafe die am Weiden sind und in der ferne kann man Vulkane erkennen auf deren Gipfel soger noch etwas Schnee liegt. Eigentlich wollten wir noch Hobbingen besuchen, allerdings haben wir uns etwas mit der Zeit verschätzt und es war bereits dunkel als wir dort durchgekommen sind. Ich muss das auf ein andermal verschieben.

Am Donnerstag gehe ich mit einer Kollegin aus Japan Segeln. Die Schule bietet eine kleinen Nachmittagssegeltörn an und ich als Sohn einen Seglers kann da irgendwie nicht nein sagen.
Nächstes Wochenende werde ich in Auckland bleiben. Ein bischen entspannen und abend dann das Nachtleben erkunden.

Neuseeland: Willkommen in Auckland

18. Februar 2010

Jaja, da nimmt man sich fest vor ab und zu mal etwas zu schreiben damit die lieben Leute zu hause wissen was man so den ganzen Tag treibt und schlussendlich ist man zu faul oder hat bessere Sachen zu tun.
Erstmal noch ein paar worte zu Hongkong. Die Unterkunft war wieder mal genial. Dafür das Wetter umso schlechter. Ständig war es bewölkt oder es hat geregnet.

Die Stadt ist immer noch die selbe. Es hat sich fast nichts verändert. In einem Jahr verändert sich auch nicht viel. In Macao im Casino habe ich dieses mal 1000 HKD (138CHF) verzockt.

Der Flug nach Auckland war wie soll ich sagen… blörk! 3 kleine Kinder in hör-reichweite und eines davon hat immer geschrien.
Dafür hat alles mit dem Airport Pickup geklappt. Bin gut bei meiner Familie angekommen. Das mit der Gastschwester auf China lief leider nicht so wie geplant. Sie musste spontan abreisen noch bevor ich angekommen bin. Egal dafür hab ich jetzt das grösste Zimmer im Haus.
Ich muss mich erst noch ein wenig einleben. Es ist noch sehr viel neu hier aber das legt sich schon noch.

Die Schule ist soweit gut. Ich habe von 8:30 – 10:30 Schule und danach bis Mittag selbststudium. Danach kann ich tun und lassen was ich will.
Ein paar Kontakte zu anderen Schülern konnte ich auch schon schliessen. Allerdings sind wir nicht in der gleichen Klasse so treffen wir uns immer nur zum Mittagessen.
Es gibt hier viel zu viele Schweizer an der Schule. Bis jetzt ist es mir aber gelungen diesen aus dem Weg zu gehen.
Der nächste Beitrag kommt wohl wenn ich gerade lust dazu habe. Heisst entweder nächste woche, oder ende März. Mal sehen.

Andi

Alle Rechtschreibefehler sind auf ein akutes Deutschdefizit dem ich hier unterliege zurückzuführen. ^_^

Schnee

11. Januar 2010

Ich habe zu Weihnachten eine Kamera bekommen die ich in den nächsten Monaten wenn ich Hongkong, Neuseeland und Australien bereise gut gebrauchen kann.
Der Schnee den in den letzten Tage gefallen ist bot mir eine gute Gelegenheit mich etwas mit der Kamera zurechtzufinden und die Funktionen kennen zu lernen.

Alle nerven sich über den viele Schnee. Nur mir gefällt es.

Die Siedler für das Iphone

29. Dezember 2009

Inhalt
Die Siedler für das Iphone ist praktisch identisch mit dem Computerspiel Die Siedler 4 aus dem Jahr 2001. Die Einheiten und Gebäude sehen genau gleich aus wie in der PC Version.
Der Spieler übernimmt die Kontrolle über eines von 3 Völker. Römer, Wikinger oder Mayas um eine Siedlung zu errichten und den Gegner, entweder eines der verbleibenden 2 Völker oder das Mysteriöse Dunkle Volk, zu erobern.
Um dieses Ziel zu erreichen muss man diverse Rohstoffe Sammeln. Da man aber nicht einfach so Gold abbauen kann muss man es sich langsam erarbeiten. Man fängt erstmal an mit einer Holzfällerhütte. Diese Liefert dann die Stämme zum Sägewerk wo Bretter daraus werden. Nachdem man mit einem Geologen ermittelt hat, wo Gold zu finden ist kann man an der betreffenden Stelle eine Goldmiene errichten. Aber wie das nun man ist, ohne Nahrung streiken die Mienenarbeiter. Also baut man weiter eine Fischerhütte und eine Jägerhütte die für ausreichend Nahrung sorgen. Jetzt beginnen die Arbeiter Golderz abzubauen. Um daraus jetzt einen Goldbarren herzustellen braucht man eine Goldschmelze. Diese Braucht aber Kohle um das Gold zu Schmelzen. Also baut man an der Geeigneten Stelle noch eine Kohlemine die nachdem sie mit Nahrung versorgt wurde Kohle zur Schmelze befördert, damit diese jetzt Goldbarren herstellen kann.

Steuerung
Das Spiel wird komplett über den Touchscreen gesteuert. Das wurde sehr gut umgesetzt. Über die Buttons links und rechts am unteren Bildschirmrand können Einheiten und Gebäude produziert werden. Fährt man mit dem Finger über den BIldschirm kann man die Kameraeinstellung verändern. Tut man dies mit 2 Finger kann man mehrere Einheiten auswählen und diesen dann einen Auftrag geben.

Fazit
Das Spiel ist eine gelungene Umsetzung der PC Version. Der bekannte “Wuselfaktor” kommt schön zur Geltung. Für Fans der Siedler Reihe dürfte das Spiel zwar nicht viel neues Bieten aber die Gratis Demoversion ist sicher mal einen Blick wert. Der Preis für die Vollversion liegt mit 7.70 CHF (5.10Euro) im angemessenen Bereich.
Ich vermisse allerdings die Möglichkeit ein einfaches Einzerspieler Spiel zu starten. Man kann nur die Kampagne spielen.

Trailer

Open PvP und Ehrenpunkte

3. Dezember 2009

Für PvP (Player versus Player) also das “gegen andere Spieler” kämpfen, hatte ich nie viel übrig. Es macht mir heute noch mehr Spass miteinander gegen Computergegner zu kämpfen als anderen Spielern auf Schlachtfeldern die Köpfe einzuschlagen. Dennoch konnte man mich für den einen oder anderen Überfall auf eine Hordensiedlung begeistern.
Leider gibt es das ursprüngliche PvP nicht mehr. Alle sind nur noch hinter den neusten Arenasets oder Ehrenpunkten her und Überfälle auf Gegnerische Siedlungen gibt es nur noch selten bis gar nicht.

Zum Release gab es praktisch noch kein PvP. Man konnte zwar die jeweils andere Fraktion angreifen und töten. Einen Spiel-technischen Nutzen konnte man daraus aber nicht ziehen. Dennoch gab es jede Menge PvP Scharmützel. Beispielsweise die Endlose Schlacht zwischen Tarrents Mill und Southshore oder die unzähligen Angriffe auf Crossroads oder das Grom Goll Basislager. Dies machte man einfach nur, um Spass zu haben und um der anderen Fraktion mal ordentlich aufs Maul zu hauen.
Mit der Einführung des Ehrensystems im April 2005 und den ersten Schlachtfelder war das Open PvP mit einem Schlag Tod. Die Spieler Kämpften fast nur noch auf den Schlachtfeldern gegeneinander. Aber auch diese Schlachten machten Spass. Ich erinnere mich gerne noch an Sessionen im Alteractal, die gute fünf bis Acht Stunden dauerten.

Heutzutage geht man in eine Arena oder ein Schlachtfeld, geht nach 3 respektive 15 Minuten wieder raus, greift die Belohungen ab und wiederholt das ganze. Es dreht sich wie bei den Instanzen alles darum, die beste Ausrüstung zu erhalten. Zwar hat Blizzard mit Burning Crushade versucht das Open PvP wiede etwas zu beleben, allerdings ohne Erfolg.  Bei der zweiten Erweiterung, Wrath of the Lich King, wurde Tausendwinter als Open PvP Zone angekündigt. Es unterscheidet sich aber nicht sehr gross von den jetzigen Schlachtfeldern.
Zurück zum alten System kann man leider auch nicht mehr, da sich die WoW Spielen inzwischen gewohnt sind für jedes in der Nase Bohren eine Belohnung zu bekommen. Man sollte sich aber an die alte Zeit erinnern und öfters mal wieder eine Gruppe Organisieren die einfach nur die Städte der Gegnerischen Fraktion überfällt. Ohne den Gedanken an Ehrenpunkte einfach nur weil es Spass macht.

Bild von Genzoman