Ich habe zu Weihnachten eine Kamera bekommen die ich in den nächsten Monaten wenn ich Hongkong, Neuseeland und Australien bereise gut gebrauchen kann.
Der Schnee den in den letzten Tage gefallen ist bot mir eine gute Gelegenheit mich etwas mit der Kamera zurechtzufinden und die Funktionen kennen zu lernen.
Alle nerven sich über den viele Schnee. Nur mir gefällt es.
Inhalt
Die Siedler für das Iphone ist praktisch identisch mit dem Computerspiel Die Siedler 4 aus dem Jahr 2001. Die Einheiten und Gebäude sehen genau gleich aus wie in der PC Version.
Der Spieler übernimmt die Kontrolle über eines von 3 Völker. Römer, Wikinger oder Mayas um eine Siedlung zu errichten und den Gegner, entweder eines der verbleibenden 2 Völker oder das Mysteriöse Dunkle Volk, zu erobern.
Um dieses Ziel zu erreichen muss man diverse Rohstoffe Sammeln. Da man aber nicht einfach so Gold abbauen kann muss man es sich langsam erarbeiten. Man fängt erstmal an mit einer Holzfällerhütte. Diese Liefert dann die Stämme zum Sägewerk wo Bretter daraus werden. Nachdem man mit einem Geologen ermittelt hat, wo Gold zu finden ist kann man an der betreffenden Stelle eine Goldmiene errichten. Aber wie das nun man ist, ohne Nahrung streiken die Mienenarbeiter. Also baut man weiter eine Fischerhütte und eine Jägerhütte die für ausreichend Nahrung sorgen. Jetzt beginnen die Arbeiter Golderz abzubauen. Um daraus jetzt einen Goldbarren herzustellen braucht man eine Goldschmelze. Diese Braucht aber Kohle um das Gold zu Schmelzen. Also baut man an der Geeigneten Stelle noch eine Kohlemine die nachdem sie mit Nahrung versorgt wurde Kohle zur Schmelze befördert, damit diese jetzt Goldbarren herstellen kann.
Steuerung
Das Spiel wird komplett über den Touchscreen gesteuert. Das wurde sehr gut umgesetzt. Über die Buttons links und rechts am unteren Bildschirmrand können Einheiten und Gebäude produziert werden. Fährt man mit dem Finger über den BIldschirm kann man die Kameraeinstellung verändern. Tut man dies mit 2 Finger kann man mehrere Einheiten auswählen und diesen dann einen Auftrag geben.
Fazit
Das Spiel ist eine gelungene Umsetzung der PC Version. Der bekannte “Wuselfaktor” kommt schön zur Geltung. Für Fans der Siedler Reihe dürfte das Spiel zwar nicht viel neues Bieten aber die Gratis Demoversion ist sicher mal einen Blick wert. Der Preis für die Vollversion liegt mit 7.70 CHF (5.10Euro) im angemessenen Bereich.
Ich vermisse allerdings die Möglichkeit ein einfaches Einzerspieler Spiel zu starten. Man kann nur die Kampagne spielen.
Für PvP (Player versus Player) also das “gegen andere Spieler” kämpfen, hatte ich nie viel übrig. Es macht mir heute noch mehr Spass miteinander gegen Computergegner zu kämpfen als anderen Spielern auf Schlachtfeldern die Köpfe einzuschlagen. Dennoch konnte man mich für den einen oder anderen Überfall auf eine Hordensiedlung begeistern.
Leider gibt es das ursprüngliche PvP nicht mehr. Alle sind nur noch hinter den neusten Arenasets oder Ehrenpunkten her und Überfälle auf Gegnerische Siedlungen gibt es nur noch selten bis gar nicht.
Zum Release gab es praktisch noch kein PvP. Man konnte zwar die jeweils andere Fraktion angreifen und töten. Einen Spiel-technischen Nutzen konnte man daraus aber nicht ziehen. Dennoch gab es jede Menge PvP Scharmützel. Beispielsweise die Endlose Schlacht zwischen Tarrents Mill und Southshore oder die unzähligen Angriffe auf Crossroads oder das Grom Goll Basislager. Dies machte man einfach nur, um Spass zu haben und um der anderen Fraktion mal ordentlich aufs Maul zu hauen.
Mit der Einführung des Ehrensystems im April 2005 und den ersten Schlachtfelder war das Open PvP mit einem Schlag Tod. Die Spieler Kämpften fast nur noch auf den Schlachtfeldern gegeneinander. Aber auch diese Schlachten machten Spass. Ich erinnere mich gerne noch an Sessionen im Alteractal, die gute fünf bis Acht Stunden dauerten.
Heutzutage geht man in eine Arena oder ein Schlachtfeld, geht nach 3 respektive 15 Minuten wieder raus, greift die Belohungen ab und wiederholt das ganze. Es dreht sich wie bei den Instanzen alles darum, die beste Ausrüstung zu erhalten. Zwar hat Blizzard mit Burning Crushade versucht das Open PvP wiede etwas zu beleben, allerdings ohne Erfolg. Bei der zweiten Erweiterung, Wrath of the Lich King, wurde Tausendwinter als Open PvP Zone angekündigt. Es unterscheidet sich aber nicht sehr gross von den jetzigen Schlachtfeldern.
Zurück zum alten System kann man leider auch nicht mehr, da sich die WoW Spielen inzwischen gewohnt sind für jedes in der Nase Bohren eine Belohnung zu bekommen. Man sollte sich aber an die alte Zeit erinnern und öfters mal wieder eine Gruppe Organisieren die einfach nur die Städte der Gegnerischen Fraktion überfällt. Ohne den Gedanken an Ehrenpunkte einfach nur weil es Spass macht.
Immer wieder höre ich von Leute, dass die Grafik von World of Warcraft nicht mehr Zeitgemäss ist und viel schlechter aussieht als z.b. die eines GTA4. Dem muss ich immer wieder Wiedersprechern. Die Grafik von WoW mag zwar Kindlich und Cartoonhaft wirken, jedoch hat wow damit seinen ganz eigenen Stil gefunden.
Die Anfänge
Die Grafik von WoW wurde vor allem durch das Echtzeitstrategiespiel Warcraft 3 geprägt. Schon hier haben sich die Entwickler für eine Comic Grafik entschieden obwohl zur dieser Zeit “realistischere” Grafiken möglich gewesen währen. Dies lag vor allem an den Spielen Warcraft 1 und 2 die keine andere Möglichkeit hatten als ein Comic Stil, da die Technik noch nicht gut genug war um realistische Grafiken darzustellen. Für Warcraft 3 wollte man das Rad nicht neu erfinden und entschied sich für die Bekannte Comic Grafik aus den Vorgänger Spielen. Folglich mussten sie den Grafikstil auch für WoW übernehmen um die Fans der Warcraft Reihe nicht zu enttäuschen.
Die Alpha Version und WoW Classic
So sah World of Warcraft zu seinen Alpha Zeiten aus. Dies erinnert viel mehr an die Höchste Zoomstufe von Warcraft 3 als an die Finale Grafik von WoW. Hier sieht man auch gut, wie die Entwickler Ideen und sogar ganze Grafiken wieder über den Haufen Werfen. Als WoW im November 2004 in die Läden gekommen ist, sah es dann so aus.
Zu Anfang war die Grafik eigentlich recht hübsch. Sie verzichtete jedoch auf Sachen wie Dynamische Lichteffekte. Die Schatten der Spieler und Monster waren nur ein Kreis auf dem Boden unter ihnen. Lichteffekte gab es zwar, jedoch nur von Statischen Lichtquelle wie Fakeln. Obwohl immer wieder Patches für das Spiel kamen, merkte man von Grafischen änderungen nicht viel. Die neuen Monster und NPCs die mit den Patches ins Spiel kamen sahen Teilweise besser aus als die bisherigen. Dies Zeichnete sich durch Detailreichtum aus. Die Spieler Charakter behielten jedoch ihre “alte” Grafik.
Mit dem Patch 1.10 wurden Wettereffekte hinzugefügt. Regen, Schnee und Sandstürme waren ab sofort in diversen Gebieten zu beobachten. Auf der Spielgeschehen hatte dies jedoch keinen Einfluss. Es diente lediglich dazu, die Welt etwas lebendiger zu gestalten.
The Burning Crushade
Mit dem Addon The Burning Crushade (TBC) wurde vor allem Dinge wie Zauber und die sogenannten Skyboxes überarbeitet. Skyboxes ist einfach gesagt der Himmel. Früher war dieser am Tag bläulich manchmal Rötlicher der gegen den Horizont ins Weisse ging. In den Nacht war es ein einfacher Sternenhimmel. Wolken gab es zwar, diese sahen aber eher aus wie ein undefinierbares Pixelgerümpel am Himmel. In den Scherbenwelt die mit TBC dem Spiel hinzugefügt worden ist, konnte man jetzt Planeten, Netherströme, und viel Detailliertere Wolken erkennen. Auch die neuen Gebiete waren mit sehr viel Liebe zum Detail gestaltet worden und heben sich deutlich von den Alten ab.
Mit Patch 2.2 wurden neuen Lichteffekte ins Spiel eingefügt. Dass konnte man gut an der Sonne erkennen die jetzt einen Blendeffekt hatte. Dieser verschwand sobald ein Objekt die Sonne verdeckte z.b. ein Baum.
Warth of the Lich King
Mit dem Addon Wrath of the Lich King (WotLK) gab es die wohl grössten Grafische Änderungen im Spiel. So wurde z.b. ein Dynamisches Schattensystem ins Spiel eingefügt. Dieses lässt sich aber im Menu deaktivieren um Leuten die einen nicht so Leistungsstarken Rechner besitzen, ein Ruckelfreies Spiel zu bieten.
Das Feuer wurde auch überarbeitet. Vor WotLK sah das Feuer einfach aus. Es war ein Rot Oranger Leuchteffekt. Dies wurde überarbeitet und sieht nun atemberaubend aus. Man erkennt richtig wie es lodert und die einzelnen Flammenzungen emporsteigen. Die wurde nicht nur auf die Lagerfeuer oder Fackeln angewendet, sondern auf auch die Feuerzauber. Nun ist es ein richtiger Genuss einem Feuermagier beim Zaubern zu zuschauen.
Der Neben war ebenso nicht sehr schön gestaltet. Es wurde einfach die Sichtweite verändert und alles etwas grau eingefärbt. Man hatte zwar das Gefühl sich in Nebel zu bewegen. Richtig Atmosphärisch war das allerdings nicht.
Besonders im Heulenden Fjord kommt der neue Nebel sehr gut zur Geltung. Man sieht richtig die einzelnen Nebenschwaden um die Bäume schleichen. Dies trägt sehr viel zur Atmosphäre im Spiel bei.
Die Überarbeitung der Charaktermodelle ist ein Punkt der immer wieder von der Community gefordert wird. Besonders Monster und NPCs aus der Alten Welt sehen im Vergleich zu den WotLK Grafiken fast schon lächerlich aus. Bilzzard arbeitet anscheinend daran und es gibt immer wieder Überarbeitungen der Charaktermodelle. Die Druiden durften sich erst gerade über die Neugestaltung ihrer Tierformen freuen, die dies auch bitter nötig hatten.
Rechts unten ist die alte Katzernform der Druiden zu sehen. Daneben die fünf neuen dessen Fellfarbe sich mit der Haarfarbe des Druiden ändert. Genau wie die Spieler werden auch ab und zu NPCs überarbeitet. Das geschah schon vor einiger Zeit mit der Königin der Untoten Sylvanas Windrunner. Mit Patch 3.3 der im Moment auf den Testservern ist, wurde auch Jaina Proundmores Model überarbeitet. Hier ein Direkter Vergleich des neuen (links) und des alten Models (rechts).
Cataclyms
Im August 2009 wurde das inzwischen dritte Addon für WoW vorgestellt. Bis jetzt hat man nur einige Screenshots und Filme gesehen. Aber schon da kann man sagen, es wird wieder ein Grafisches Update geben. Dies betrifft besonders das Wasser. Bis jetzt ist das Wasser in WoW sehr einfach gehalten. Es ist eine einfache Ebene auf der etwas hellere Punkte umher tanzen und so dem Spieler so Zeigen, dass kleine Wellen übers Wasser gleiten. Mit dem neuen Addon Cataclysm wird endlich auch das Wasser überarbeitet.
Das Wasser wird Dynamisch. Es werden sich die Umgebung und auch die Charakter darin Spiegeln. Genaueres kann man leider noch nicht sagen, da die Informationen einfach zu gering sind. Es wird aber erwartet, dass man die neuen Wassereffekte im Menu deaktivieren kann um Leistungssachwache Rechner nicht zu überfordern.
Mit Cataclysm werden ebenfalls die Alten Gebiete überarbeitet. Die liegt daran, dass sich das Spielgeschehen wieder in dieses Gebieten abspielen wird und nicht wie bisher in einer neuen Welt oder auf einem neuen Kontinent. Die Gebiete werden aber durch Karastrophen so verändert, dass sie fast nicht wieder zu erkennen sind.
Was noch alles kommen wird bleibt noch offen. Von den Spielern wird oft eine Überarbeitung der noch schon 4-5 Jahre alten Charaktermodelle gewünscht. Dies setzt Bilzzart nur nach und nach um. Ansonsten ist World of Warcraft ein grafisch sehr ansprechendes Spiel, dass zwar nicht mit einer Möglichst Realistischen Grafik punktet, dafür mit einem ganz eigenen Stil und sehr grosser Detailverliebtheit.
Onyxias Unterschlupf wurde am 07.11.2004 ins Spiel implementiert und war damals für 40 Level 60 Spieler ausgelegt. Für viele war es wahrscheinlich die erste Begegnung mit einem Raidboss. Der in drei Phasen unterteilte Kampf war fordernd und perfekt die Grundlagen des Raidens zu erlernen. Als dann im Januar 2007 das Addon Burning Crushade erschien, besuchten nur noch wenige Leute die Instanz. Logisch, denn die auf Level 70 war der Kampf nicht mehr herausfordernd und die Beute konnte mit den aktuellen Gegenständen aus der neuen Welt nicht mehr mithalten.
Seit diesem Mittwoch lohnt es sich wieder die Drachendame Onyxia zu besuchen. Die Raidbegegnung wurde überarbeitet und ist jetzt wahlweise für 10 oder 25 Level 80 Spieler verfügbar. Der Kampf ist im grossen und ganzen immer noch der selber, lediglich wird man in Phase 1 und 2 von Elite Drachen gestört die es zu Kontrollieren gilt. Ebenso wurde die Beute auf lvl 80 angepasst. Neben den Rüstungsgegenständen die bewusst immer noch den alten Look haben, kann man jetzt auch noch ein Onyxia Reittier ergattern.
Ich frage mich allerdings ob das ein Schritt in die Richtige Richtung ist. Auf Dauer machen alte Instanzen auch keinen Spass mehr. Natürlich sind die ersten paar Runs spassig und man wird gerne wieder an die alte Zeit zurück erinnert, aber spätestens nach ein paar Wochen hat man es dann auch wieder gesehen und steht da und wartet auf neue Instanzen. Witzig ist nur, dass mich ein Spieler der erst seit einem Jahr spielt gefragt hat, was es mit diesem Drachen Onyxia auf sich hat. Logisch er hatte nie die Gelegenheit die alten Raidinstanzen zu besuchen. So wie es aussieht wird Bilzzard öfters neuauflagen von alten Instanzen machen. Für das neue Addon WoW Cataclysm sind neuauflagen der alten Instanzen Burg Schattenfang und den Todesmienen angekündigt. Ich sehe das ganze etwas skeptisch, jedoch freue ich mich auf das Nostalgiegefühl, und die Möglichkeit, dass auch neuere Spieler den alten Content Kennenlernen.
In diesem sinne “Even more Dots”